
Brunnenreiniger auf Zitronensäure-Basis
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Für wen, für wen nicht
Für wen. Für Klein- und Gartenbrunnen mit Eisen-, Mangan- oder Kalkablagerungen. Der Hersteller beschreibt die Anwendung mit abgebauter Pumpe, Trichter und Gartenschlauch.
Für wen nicht. Nicht für Sand, Wassermangel oder Biofilm als Hauptproblem. Die Eignung für Trinkwasserbrunnen und für Brunnen mit Metallausbau ist nicht belegt.
Datenblatt-Check
- Inhaltsstoffe
- Zitronensäure über 70 Prozent, Ascorbinsäure unter 5 Prozent (Herstellerangabe). Wofür die Ascorbinsäure dient, erklärt der Hersteller nicht.
- Anwendung
- 400 g in 5 Liter lauwarmem Wasser unter Rühren lösen, Pumpe abbauen, Lösung mit Trichter und Gartenschlauch in den Brunnen füllen, 12 bis 24 Stunden einwirken lassen. Danach kann die Pumpe wieder in Betrieb genommen werden.
- Gefahr
- Reizt die Augen. Bei Augenkontakt gründlich mit Wasser spülen und einen Arzt aufsuchen. Für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren.
- Lagerung
- Zwischen 4 und 32 Grad in der Originalverpackung.
- Umwelt
- Keine Angaben gefunden. Ein Sicherheitsdatenblatt wird vom Hersteller erwähnt, lag uns aber nicht vor.
- Auffällig
- Die Anleitung nennt weder Abpumpen bis das Wasser klar ist noch den Umgang mit dem Regenerat. Die Fachpraxis trägt die gelöste Fracht aus dem Brunnen aus (Austrag). Bei Wessoclean ist das ausdrücklich Teil der Anleitung.
- Noch offen
- Sicherheitsdatenblatt, Dosierung für größere Brunnen, Entsorgung, Eignung bei Metallausbau und Trinkwasserbrunnen, Zweck der Ascorbinsäure.
Einordnung. Gleiche Wirkstoffbasis wie Wessoclean (Zitronensäure über 70 Prozent). Der Unterschied liegt in der Beipackung: Holzum nennt Ascorbinsäure als zweiten Bestandteil und eine längere Einwirkzeit (12 bis 24 Stunden), aber keine Abpump- und Entsorgungsanleitung. Ob das Mittel dadurch besser oder schlechter wirkt, ist nicht unabhängig belegt.
Auch hier gilt: Chemische Regenerierung bringt Stoffe ins Grundwasser. Frag vorab bei der Unteren Wasserbehörde nach und hol dir das Sicherheitsdatenblatt beim Hersteller.
Was du sonst noch brauchst
Trichter, Gartenschlauch, Anmischbehälter aus Kunststoff, Schutzbrille und Handschuhe, Eimer und Stoppuhr für die Fördermenge vorher und nachher.
Wann lieber ein Profi
Wenn Sand kommt, der Wasserstand tief ist, Trinkwasser genutzt wird oder du das Material des Brunnens nicht kennst.
Beziehen
Erst den Einlauftest machen, dann bestellen.
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